Hund · · 5 Min. Lesezeit
Pfotenpflege durch das Jahr: Streusalz, Hitze, Nässe
Rissige Ballen tun weh und sind Eintrittspforte für Keime. Der Pflegeaufwand ist gering – entscheidend ist, ihn zur Routine zu machen.
Winter: Streusalz und Eisklumpen
Salz und Splitt trocknen die Ballen aus. Vor dem Spaziergang ein schützender Balsam, danach lauwarm abspülen und trocken tupfen. Das Fell zwischen den Zehen kurz halten, damit sich keine Eisklumpen bilden.
Sommer: heißer Asphalt
Handrücken-Test: Halten Sie die Hand fünf Sekunden auf den Boden. Ist es Ihnen zu heiß, ist es der Pfote auch. Spaziergänge in die Morgen- und Abendstunden legen.
Nässe und Matsch
Nach nassen Runden Pfoten reinigen und – wichtiger noch – trocknen. Dauerfeuchte Zwischenzehenräume begünstigen Pilze und Entzündungen.
Wöchentlicher Kurzcheck
Zwei Minuten reichen für eine Kontrolle, die viel verhindert.
- Ballen auf Risse und Fremdkörper prüfen
- Krallen: Berühren sie im Stand den Boden, sind sie zu lang
- Fell zwischen den Zehen kürzen
- Balsam dünn auftragen und einziehen lassen
Hinweis: Die Beiträge geben allgemeine Pflegehinweise und ersetzen keine tierärztliche Beratung. Bei Krankheitsanzeichen wenden Sie sich bitte an Ihre Tierarztpraxis.



